SSD ja oder nein

November 30, 2011

Ganz entschieden Jein.

Je nach Verwendungszweck bieten SSD Laufwerke deutlichen Performancevorteil, je nach dem aber auch deutliche Sicherheitsrisiken.

Bei einem passenden Fehler ist ein SSD Laufwerk nämlich „einfach leer“ … ohne aktuelle System- und Datensicherung kann das übel enden.

Konkret:

Der Einsatz von SSD Laufwerken soll gut durchdacht werden.

Iomega Support … nein danke!

November 30, 2011

Für ein IOMEGA Netzwerkspeicher (NAS) sollte dringend ein neues Netzteil beschafft werden, das „alte Teil“ ist verloren gegangen.

IOMEGA Support reagiert prompt innert 24h mit der Aufforderung, nebst der genauen Produktebezeichnung sei

… die SerialNo des betroffenen Geräts anzugeben.

Schön, wenn das Gerät nicht zur Verfügung steht.

Fazit:

Ersatzteilkataloge wie HP und andere zur Verfügung stellen, damit scheint Iomega überfordert zu sein.

Schade eigentlich, aber effizienter Support / Service schaut anders aus …

HP MicroServer …

August 11, 2011

Es ist kein NAS, es ist aber auch kein „grosser Server“ …

Der HP Microserver ist mit einem schwachen („stromsparenden“) Prozessor von AMD, 1 GB RAM und einer 250GB SATA Festplatte ausgerüstet. (max. 4)

Im Unterschied zum typischen NAS hat er aber einen analogen Bildschirmausgang und unterstützt USB Maus/Tastatur.

Unser Modell haben wir mit 2 x 160GB SATA Festplatten (onboard RAID 1) und einem zusätzlichen 4GB RAM Modul ausgerüstet. Dazu Windows 2008 R2 Foundation Server …

Das System (Foundation Server bringt 15 Benutzerlizenzen mit) funktioniert stabil und recht effizient und ist eine interessante Plattform für kleinere Umgebungen (z.B. kein MsExchange möglich).

Mit HP Optionen aufgerüstet kostet das Gerät allerdings schnell mal „etwas mehr“, ist aber immer noch im Preis (da liegt ein Ersatzgerät gleich mit drinn).

Unser Tipp: wer keine grossen Ansprüche an Prozessor- und Netzwerkleistung hat, erhält ein spannendes Gerät für den Preis.

Wer nicht’s drann machen möchte, ist mit einem „typischen“ NAS vermutlich besser „drann“.

… wenn Outlook nicht mehr starten mag …

Juni 24, 2011

Eines schönen Morgens startet ein sonst so fröhliches Outlook nicht mehr …

Mit der Mitteilung, man möge es doch neu installieren (technisch ein wenig anders formuliert …)!

Tja, nach langem Suchen und Probieren steht fest, das (inzwischen deinstallierte Oultook – mit dem Rest von Office) hat mit dem Fehler wenig bis nichts zu tun.
Adobe Anwendungen wollen auch nicht mehr …

.NET Framework ist die Quelle der Störung.

Nach langem Suchen und Probieren steht fest, noch ein Versuch und sonst ist ein neuer Rechner fällig (mehrjährige Geräte neu installieren … gerne :-} ).

Der letzte Versuch (in mehreren Schritten), lässt .NET Framework deinstallieren, neu installieren und auch bisher fehlerhafte Anwendungen tun wieder oder lassen sich neu installieren.

Wir lernen … Computer sind koplexe Dinger und eine regelmässige (automatische?) Systemsicherung wäre auch sehr praktisch ;-} (lässt sich durchaus einrichten …)

Andersrum sagt der externe Dienstleister natürlich „besten Dank für den Auftrag“ (davon leben wir externen Dienstleister ja schliesslich).

Wer ist für meine EDV eigentlich verantwortlich … ?

Juni 3, 2011

Eine gute Frage, weil …

Gerade in der Geschäftswelt ist es durchaus üblich, sind Fachkompetenz einzukaufen, um sich auf das eigene Kerngeschäft zu kümmern.

Fallbeispiel:

Wir lassen uns eine EDV Anlage liefern und installieren, nehmen die als „betriebsbereit“ ab und stellen einige Monate später fest, dass uns z.B. Informationen fehlen …

Informationen zu verwendeter Hard- und Software, Lizenzen, Seriennummern, Registrationsstatus von Geräten usw.

In der Offerte für die Installation ist von diesen Angaben nicht die Rede … wir haben „angenommen“, das „sei alles dabei/inklusive“.

Führt obige Situation zu einem Schaden, dürfte ein Entscheid etwas schwierig werden. Denn grundsätzlich sind wir selber für unser Eigentum verantwortlich.
Was ist aber, wenn wir uns extra an Fachspezialisten wenden, weil uns das Wissen/die Erfahrungen fehlen? Und die haben uns nichts gesagt …

Ein Kriterium dürfte hier sein, was „branchenüblich“ ist … (Abklärungsaufwand, lässt sich kaum vermeiden).
Ein anderes Kriterium wird auch sein, was wurde „konkret gefordert“?

Hier wird’s dann spätestens heikel, wenn ein „definiertes Angebot“ angenommen wurde (und das allenfalls noch zu einem sehr günstigen Preis).
Dann gilt … was nicht im Angebot enthalten ist, wird nicht geliefert (oder gegen Entschädigung).

Deswegen unser Tipp: überlegen wir uns genau, was wir kurz-, mittel- und langfristig brauchen, brauchen könnten … und investieren wir optimal!

Geheim: wie lassen sich EDV Ausfälle reduzieren …

Mai 16, 2011

Der entscheidende Punkt ist – Ausfälle in einer aktiv genutzten EDV Infrastruktur lassen sich nicht zu 100% vermeiden.

Aber, die auftretenden Ausfälle lassen sich massiv reduzieren, wenn …

- die Infrastruktur sachgemäss eingesetzt wird
Dazu müssen die anwendenden Personen entsprechend instruiert (ausgebildet, geschult) sein.
Es ist nach wie vor nicht selbstverständlich im Detail zu wissen, wie ein Computersystem funktioniert (selbst „Informatiker/-innen“ zeigen je nach je dabei „Wissenslücken“ …)

- die Infrastruktur sachgemäss betreut wird
Eine umfassende, korrekte und vorsorgliche Pflege und Betreuung einer EDV Infrastruktur macht nicht bloss Sinn, sondern ist entscheidend für das zuverlässige Funktionieren!

- regelmässige vorbeugende Wartung durchgeführt wird
Hierbei geht es nicht darum, Programmaktualisierungen einzuspielen (Updates installieren), sondern durch gezielte Kontrollen und Eingriffe sicherzustellen, dass die Infrastruktur „frei von Schwachstellen“ ist und eben korrekt funktioniert. Anfällige Komponenten (Hard- und/oder Software) sollen identifiziert und der Austausch entsprechend geplant vorgenommen werden.

- eine produktiv genutzte EDV Infrastruktur nicht „zum Spielen“ genutzt wird
Das Installieren von beliebigen Programmen (z.B. zusammen mit neuen Endgeräten wie Mobiltelefonen usw) führt zu unbekannten Situationen, die wiederum den stabilen Betrieb der Infrastruktur gefährden können.

Weil … eine „gewerblich“ genutzte EDV Infrastruktur (Netzwerk, Server, Spezialanwendungen usw) ist nicht zu vergleichen mit ein paar Computern (und Zubehör) privat zuhause!
(ein Rasenmäher ist ja auch kein LKW oder Formel1 Rennwagen … )

Deswegen:

„Never touch a running system“ heisst, wir sollen nicht an funktionierenden Systemen grund- und/oder sinnlos Änderungen vornehmen.

Heisst aber nicht, dass diese heiklen Systeme auf ihre nötige Wartung und Betreuung verzichten müssen … was entsprechend zu Störungen führt …

Wichtig dabei ist, das sämtliche Eingriffe sachgemäss von erfahrenen Personen erfolgen (sonst risikieren wir, wieder beim Basteln zu landen …  und das ist eben ein Risiko).

iPhone 3G gegen HTC Desire HD

Mai 9, 2011

Abgesehen von technischen Aspekten – das iPhone gewinnt den „Anwendertest“ um Längen.

1. Bedienbarkeit

Einmal drücken und die gewünschte Anwendung wird gestartet. Anders beim HTC … teils ist mehrfaches, hochpräzises Drücken genau auf die Grafik nötig, was z.B. eine Einhandbedienung deutlich erschwert.

2. beim Telefonieren

Gelegentliches Starten von Funktionen und Anwendungen kommen beim HTC schon mal vor, beim Gegenstück von Apple eigentlich nicht.

3. Grundfunktionen

Was benötigt wird ist beim iPhone dabei, das HTC ist mit Zusatzanwendungen überschwemmt … weniger wäre mehr.

4. Flexibilität und Technik

Klar bietet das HTC mit dem Betriebssystem Android deutliche Vorteile betreffend „Offenheit“ usw.
Nur … interessiert das Anwender wirklich?

5. Gesamthaft

… ist der Zwang zu iTunes usw. seitens Apple natürlich schade.
Wer solche Dinge nicht will (auch keine Bindung an Google usw) hat’s zur Zeit schwer, ein einfaches und funktionales Mobiltelefon zu finden.
Aber es gibt sie noch, die einfachen „Dinger“ – Nokia sei dank.

Online beleidigen in der Schweiz …

Mai 9, 2011

9.5.2011, Quelle www.blick.ch

Die 19-jährige St. Gallerin C.S* bezeichnet auf Facebook einen Mann als «Seckel» und «truurige Mensch». Der Einzelrichter des Kreisgerichts St. Gallen verurteilte sie heute deswegen zu einer bedingten Geldstrafe.

Der Fall von «Cyber-Mobbing» hat nach Ansicht von Fachleuten Präzedenzcharakter. Hintergrund ist eine Kontroverse um das St. Galler Kulturlokal KuGl (Kultur am Gleis). Anwohner Alex K.* hatte sich auf dem Rechtsweg mit Erfolg gegen nächtelange Partys im KuGl gewehrt.

Anhänger des Lokals gründeten auf der Internet-Plattform Facebook eine Gruppe «Gegen die Schliessung vom KuGl». Dort kam es im Mai 2010 zu massiven Beschimpfungen und Drohungen gegen den Einsprecher. C.S. schrieb: «Oh Gott, wafüren truurige Mensch, i will de Nochname vo dem Seckel wüsseeee!». Alex K. erstattete Strafanzeige.

Strafbescheide gegen drei Personen

In der Folge wurden drei Personen als Urheber identifiziert und im Dezember 2010 per Strafbescheid zu bedingten Geldstrafen und Bussen verurteilt. Weitere Beteiligte des «Cyber-Mobbing» konnten nicht eruiert werden.

Zwei der Verurteilten akzeptierten ihre Strafen. Nicht so C.S. Die 19-Jährige zog den Fall ans Kreisgericht weiter, dessen Einzelrichter die Sache heute beurteilte. Er bestätigte den Schuldspruch und die bedingte Geldstrafe von sieben Tagessätzen zu 30 Franken. Von einer zusätzlichen «Denkzettel»-Busse von 100 Franken sah er ab.

C.S. bereute heute offenbar ihren Eintrag. Weinend sass sie vor Gericht, ihre Mutter musste ihr immer wieder Taschentücher reichen.

Es sei «erschreckend», was im Internet-Forum an Beschimpfungen zusammengekommen sei, sagte der Richter. Er sprach von «einer Art virtueller Zusammenrottung». Bis zu einer realen Gefahr für das Opfer wäre es nicht mehr weit gewesen.

Freispruch beantragt

«Für mich war das keine Beschimpfung», beteuerte C.S.. Sie habe auch nicht drohen wollen. Sie sei sich keiner Schuld bewusst. Ihr Verteidiger forderte einen Freispruch. Die Frau habe den Facebook-Eintrag mit ihrem richtigen Namen gekennzeichnet. Sie habe sich beim Opfer schriftlich entschuldigt und ihm eine Genugtuung angeboten.

Der Einzelrichter liess sich nicht erweichen und bestätigte den Schuldspruch.

C.S selbst sagt zu Blick.ch: «Ich muss stellvertretend für alle anderen den Kopf hinhalten.» Sie fühle sich ungerecht behandelt, «für so eine Lappalie so hart bestraft zu werden».

C.S. bereut mittlerweile ihre Bemerkung. Kein Wunder, mit dem Urteil der Staatsanwaltschaft gehen zwei Jahre auf Bewährung und einen Eintrag im Strafregister einher. «Ich bin noch in der Lehre und habe mir noch nie etwas zuschulden kommen lassen», sagt sie verbittert.

Kommentar:

Dieses Urteil nach Schweizer Recht wird vermutlich diverse Leute nicht sonderlich freuen … somit ist wieder ein Schritt weiter geklärt, das auch in der „virtuellen Welt“ Recht und Gesetzt langsam durchgesetzt werden.
Beleidigen, Verleumden usw. … somit ist das nicht mehr folgenlos möglich.

Beleidigungen, Rufschädigung usw. sind eben keine „Lappalien“ – auch online nicht.
Beleidigungen sind heute durchaus nicht nur unter Jugendlichen gang und gäbe … gut gibt’s Kläger und Richter, die dem entgegen wirken.

Mac und NAS (network attached storage)

April 25, 2011

Da haben wir letzthin gedacht, wenn ein NAS da steht dann könnte man doch die MAC Rechner rundum per TimeMachine darauf „sichern“ …

(denn eine Sicherung auf die lokale Festplatte ist nichts wert bei einem Festplattenschaden, Diebstahl des Geräts usw. und ca. 20 Rechner sichern sich so mühsam mit externen Festplatten (via USB)).

Im Prinzip „geht das ja“, aber nur, wenn das NAS (Netzwerkspeicher) auch von Apple stammt oder explizit „TimeMachine“ unterstützt.

Ansonsten müssen auch Mac Freunde zu „Konsolenheinis“ mutieren und im „Terminal von Hand mit Basteln“ probieren

Interessant, wenn solche Systeme von „Apple Spezialisten“ geliefert werden ;-}

… warum moderne Technik trotzdem Fehler / Störungen verursacht

April 25, 2011

Geschätzte Lesende

Als EDV Anwender kennen wir die (täglichen?) kleinen und grossen Sorgen, wenn mit dem „Werkzeug“ Computer gearbeitet werden soll/muss.
Jaja, auch „Computermenschen“ sind auch EDV Anwender und ärgern uns genau so über einen Papierstau und anderes …

Nur ist uns (vielleicht öfters) bewusst, dass das Werkzeug „Computer“ bei nicht optimaler Behandlung ein sehr anfälliges „Ding“ sein (werden) kann!
Dieses Bewusstsein ist in den letzten Jahren vielerorts „irgend wie“ ein wenig abhanden gekommen.

Natürlich hat die Technik sich verändert, wurde „benutzerfreundlicher“ und „scheinbar einfacher zu bedienen“.
Aber die Technik „dahinter“ wurde gleichzeitig auch viel komplexer – was wiederum das Risiko für Fehlbedienungen steigert …

Das heisst, solange alles „tut wie’s soll“ sind viele technische Lösungen (Produkte) eine super Sache.
Wenn nicht, dann wird’s spannend …

Fallbeispiel:
Mobiltelefon synchronisiert nur teilweise mit „seinem Server“ (HTC/Android mit Exchange 2003).
Mail ok, Kontakte ok, Kalender immer wieder mal „nicht ok“.
Lösungen … ja, von wem? Wer ist jetzt verantwortlich/zuständig?

HTC als Hersteller des Geräts nicht, funktioniert ja. Google als „Quelle von Android“ auch nicht, andere Geräte funktionieren tiptop. Microsoft auch nicht, andere Geräte können synchronisieren …
Ausser Online Abklärungen und Ausprobieren gibt’s da wenig …

Wir geniessen heute eine unsägliche Vielfalt an Möglichkeiten, die aber alle irgenwo auch eine Schattenseite haben – vergessen wird das nicht.

In dem Sinne – soll die Technik funktionieren.


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